Monaco
July 27, 2011
Was macht man einen Tag in Monaco? Was macht man 2 Wochen in Monaco?
Zwei Fragen, auf die die Antwort fast gleich lautet: Eintauchen in eine ganz besondere Welt, die man im Grunde an keinem Platz der Welt ein zweites Mal in ähnlicher Form findet.
Das Fürstentum Monaco ist der zweitkleinste Staat der Welt, zählt aber zu den reichsten auf diesem Planeten. Auch wenn Monaco nur eine Kleinstadt mit ca. 30.000 Einwohnern ist, so ist es doch einer der faszinierendsten Plätze der Welt.
Hier die 10 Dinge, die man in Monaco unbedingt gesehen und gemacht haben sollte:
1. Petit Train fahren
2. Le Jardin Exotique besuchen
3. Das Ozeanografische Museum besuchen
4. Die Wachablösung vor dem Prinzenpalast (11.55 Uhr) sehen
5. Einen Tag am Strand in Larvotto verbringen
6. Abends am Strand essen
7. Eis essen im Garten vor dem Kasino
8. In das Kasino von Monte-Carlo gehen
9. Hafen von Monaco anschauen
10. Shoppen in Monaco
1. Petit Train fahren
Der Petit Train fährt alle paar Minuten vor dem Ozeanografischen Museum ab und während der ca. 45 Minuten langen Fahrt, sieht man alle Sehenswürdigkeiten des kleinen Staates und bekommt hierzu sogar Erklärungen in deutscher (neben etlichen anderen) Sprache. Wenn man daran denkt, sich im Hotel ermäßigte Karten zu besorgen, dann kostet die Rundfahrt nur 7 Euro. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass so eine Fahrt im Petit Train der ideale Weg ist, einen Ort in kurzer Zeit gut kennen zu lernen, und so schon ein Gespür zu bekommen, was man in den folgenden Tagen besichtigen möchte. Eine Fahrt im Petit Train steht daher für uns immer zu Beginn eines Besuches eines Ortes an.
2. Le Jardin Exotique besuchen
Der exotische Garten liegt spektakulär am Felsen hoch oben von Monaco. Von hier hat man eine fantastische Rundumsicht über das Fürstentum, aber auch bis nach Italien im Osten und bis nach Cap Ferrat im Westen.
Der Garten selber wurde 1933 nach fast 20 Jahren Bau- und Entwicklungszeit eröffnet und bietet Euch eine wunderbare exotische Pflanzenwelt mit teilweise riesigen Kakteen und anderen Pflanzen aus den entlegensten Teilen der Welt.
Ebenfalls zu finden in dem Garten ist die nicht minder spektakuläre Grotte, die fast 50 m in den Berg hineinführt. Festes Schuhwerk ist hier aber unbedingt erforderlich, da es auf dem Boden teilweise ziemlich feucht ist und man sollte sich auch etwas wärmeres anziehen, denn auch wenn es draußen vielleicht 30 Grad sind, in der Höhle wird es kaum wärmer als 17-18 Grad.
Mehr über den exotischen Garten findet Ihr hier Jardin Exotique bei Happy Living oder hier: http://www.jardin-exotique.mc/
3. Das Ozeanografische Museum besuchen
Dies ist einer der schönsten Plätze in Monaco und sollte zum Standardprogramm einer Monaco Reise gehören. Das Museum wurde von Albert I. gegründet und stand eine ganz Zeit lang unter der Leitung von Jacques Cocteau, einem der berühmtesten Meeresforscher überhaupt. Das Museum hat mehrere Etagen und für die Liebhaber von lebenden Meeresbewohnern sind vor allem die beiden unteren Etagen mehr als interessant. Dort befinden sich neben einer Vielzahl von kleineren ein riesiges Aquarium, in dem sich eine große Zahl von Meeresbewohnern tummeln, wie Haie, Riesenschildkröten, usw.
In den kleineren Aquarien auf der untersten Ebene finden sich viele Tiere, die man sonst nur in den entlegenen Weltmeeren beobachten kann, wenn man diese überhaupt zu Gesicht bekommt. Fotos machen (aber ohne Blitz) sind hier absolutes Pflichtprogramm.
In den oberen Etagen finden sich viele Ausstellungsstücke, die Prinz Albert I. auf seinen Reisen gesammelt hat. Was das Museum auch noch einzigartig macht, sind die wechselnden Ausstellungen, von Bildern, Gemälden, Modern Art. 2010 konnte man Kunst von Damien Hurst bewundern. Im Jahr 2011 steht natürlich alles unter dem Motto „Die Prinzenhochzeit“. Es sind das Hochzeitsauto, die Prinzessinnenkrone, viele Bilder und als Highlight die Uniform von Prinz Albert II. und das Brautkleid von Charlene zu bewundern. Auch hier gilt also: Unbedingt Kamera dabei haben, um ein paar unvergessliche Fotos zu machen.
Mehr Informationen zum Museum: http://www.oceano.mc/
4. Wachablösung vor dem Prinzenpalast sehen
Vom Ozeanografischen Museum sind es nur 5 Minuten zu Fuß zum Prinzenpalast.
Ein Tipp noch: Auf halbem Weg liegt die Kathedrale von Monaco. Hier haben Fürst Rainier und Grace Kelley ihre unvergleichliche Hochzeit gefeiert und hier liegen auch beide begraben. Dazu ist die Kirche ein Ort der Stille und – wenn es mal im Sommer zu heiß wird – auch ein Ort, um sich etwas abzukühlen.
Die Wachablösung vor dem Prinzenpalast findet jeden Tag um 11.55 Uhr statt. Man sollte also pünktlich sein, um dieses Spektakel nicht zu verpassen. Unser Tipp: Eher noch früher kommen, denn es schauen hier regelmäßig viele Menschen zu und wenn Ihr ein paar schöne Fotos machen wollt und somit in der ersten Reihe stehen wollt, dann sollt Ihr frühzeitig auf dem Platz vor dem Palast sein.
5. Einen Tag am Strand von Larvotto verbringen
Larvotto ist ein kleinerer Stadtteil von Monaco im Osten und beherbergt neben einigen Luxushotels auch den größten öffentlichen Strand von Monaco. Im Gegensatz zum Stein-Strand von Nizza findet Ihr hier einen Kieselstein-Strand in einer sehr schönen Bucht. Auch bei schönstem Wetter ist der Strand nicht zu überlaufen, so dass man hier immer einen Platz für sein Badetuch findet. Die Badebucht ist durch ein Netz vor größeren Fischen und Quallen geschützt. Was die Bucht auch noch wunderschön macht: Vor der Bucht ankern regelmäßig große Yachten, die man dann vom Strand aus sehen kann.
Badezeiten sind von 9 Uhr morgens bis (im Juli) ca. 19.30 Uhr; erst dann verschwindet die Sonne hinter den Hochhäusern bzw. den Bergen und auch wenn es dann immer noch angenehm warm ist, ist der Strand meistens dann sehr leer.
6. Abends am Strand essen
Es gibt im Grunde zwei Möglichkeiten am Strand zu essen: Ihr geht in eines der beiden Restaurants, die wir auch hier: Restaurantempfehlungen näher beschreiben. Beide Restaurants liegen direkt nebeneinander und beide haben eine sehr gute Qualität was das Essen und auch den Service anbelangt. Dazu dann der Blick, und, was noch als i-Tüpfelchen dazu kommt: im La Note Bleu gibt es Live-Musik aus dem Bereich Jazz. Für einen entspannten Abend etwas ganz tolles. Da das Miami Plage aber direkt nebenan liegt, kann man natürlich auch hier, wenn auch gedämpfter, der Musik lauschen.
Die zweite Möglichkeit ist, dass Ihr Euer Essen und Trinken selber mitbringt. Hierzu einfach vorher in den Hypermarché von Monaco fahren (der liegt im Stadtteil Fontvieille – entweder mit dem Auto (1 Std. kostenlos parken) oder mit dem Buss (Linie 6 verbindet direkt Larvotto und Fontvieille)) und dort Fisch, Wurst, Käse und eine Flasche Rosé einkaufen und dann abends am Strand mit dem Blick in die Bucht das Dinner genießen. Eine wirklich tolle Abwechslung zum Gang ins Restaurant und natürlich auch wesentlich günstiger.
Was die Kosten angeht noch eine gute Nachricht. Auch wenn es sehr oft anders geschrieben wird, aber so viel teurer als in Deutschland ist Essen gehen in Monaco (und Frankreich) eigentlich gar nicht, wenn man weiß, wohin man geht. In den beiden von uns empfohlenen Restaurants kann man schon ein 3 Gänge Menü mit Wein und Wasser für unter 40 Euro pro Person genießen. Es gibt aber auch im Stadtteil La Condamine (am Hafen) und in anderen Teilen von Monaco Pizzerien und kleiner Restaurants, wo es schon Gerichte wie Pizza oder das „Formule Midi“ (Mittagsangebot) für um die 10 Euro gibt.
7. Eis essen im Garten vor dem Kasino
Vom Shoppen in Monaco erschöpft? Wird es Zeit für etwas Ruhe, zum Beispiel in der Mittagspause? Dann hier ein Tipp: Im Garten vor dem Kasino gibt es ein Eiscafé von Häagen-Dazs, in dem man wunderbar entspannen kann und sein Eis genießen kann. Natürlich gibt es hier auch die typisch französischen Crêpes und auch der Kaffeeliebhaber kommt nicht zu kurz. Wichtig war uns aber auch die entspannte Atmosphäre im manchmal doch hektischen Monaco und die gemütlichen Stühle und Sessel laden zum Verweilen und zum Seele baumeln lassen ein.
8. In das Kasino von Monte-Carlo gehen
Wer kennt es nicht, das berühmte Kasino in Monte-Carlo. So viele Geschichten, so viele Skandale. Ein magnetischer Anziehungspunkt für die Reichen und Schönen und für die, die das alles sehen und bestaunen und fotografieren wollen. Wenn Ihr in das Kasino wollt, dann solltet Ihr Euch etwas Besseres anziehen, denn in Shorts und T-Shirt darf man hier nicht rein. Der Eintritt selber kostet 10-20 Euro, je nachdem in welchen Saal Ihr wollt. Wenn Ihr dann drin seid, bitte nicht vergessen….Roulette ist ein Glücksspiel und wenn man nicht aufpasst, kann es schnell heißen: Rien ne va plus! Nichts geht mehr! Ihr wollte ja schließlich noch Euren weiteren Aufenthalt in Monaco genießen.
9. Hafen von Monaco anschauen
Im Grunde hat Monaco mehrere Hafen, der größte und bekannteste liegt aber zwischen dem Kasino und dem Monaco-Felsen. Hier liegen dann auch neben vielen kleineren Booten die Mega-Yachten der Superreichen. So ein Schiff kann dann locker mal 20 oder 30 Millionen Euro kosten. Wenn man mal Glück hat und einen Blick ins Innere einer solchen Yacht haben kann, dann weiß man auch, wofür das Geld ausgegeben wird: Luxus pur, wohin man auch schaut.
Im Hafen legen auch die größeren Kreuzfahrtschiffe auf ihrem Weg durchs Mittelmeer an und es ist immer ein sensationeller Anblick, wenn ein solcher Riese in den doch eigentlich recht überschaubaren Hafen einfährt und dann am Kai festmacht.
Rund um den Hafen findet man noch viele Restaurants, die aber teilweise doch sehr teuer sind und auch eine nette Eisdiele, die besonders zu empfehlen ist, wenn man während man sein Eis ist, die eine oder andere Superyacht samt Besitzer etwas näher beobachten möchte.
Eine nette Sache ist noch der Bateau-Bus: Eine kleine Personenfähre. Hier kann man auf der einen Seite des Hafens einsteigen und sich auf die andere Seite fahren lassen und fährt nebenbei an den schönsten Yachten vorbei, die hier vor Anker liegen. Kostenpunkt: 1 Euro pro Fahrt.
10. Shoppen in Monaco
Man kann viel Geld ausgeben in Monaco, es ist immer die Frage wie und wofür. Die einen lassen es im Kasino, die anderen gehen Einkaufen. Hierzu bietet Monaco eine wirklich sehr große Anzahl an Boutiquen, die in einzelnen „Centre Commerce“ konzentriert sind. Hervorzuheben sind hierbei der Boulevard des Moulins (vielleicht kennt Ihr folgendes Geschäft aus dem Fernsehen: Fashion for Floors) und das Centre „Le Metropole“ in der Nähe des Kasion. Hier finden sich alle Marken dieser Welt und wenn man im Juli hierher kommt, dann ist gerade Schlussverkaufszeit und wenn man Glück hat, dann bekommt man Rabatte bis zu 70% und kann so sein Lieblingsteil für einen Preis erstehen, der einem – auch wenn es immer noch teuer sein sollte – ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Natürlich bekommt man diese zehn Dinge nicht in 24 Stunden hin. Unser Tipp: Fangt einfach bei 1 an und arbeitet Euch durch, soweit Ihr kommt.
Wenn Ihr im Juli / August in Monaco bzw. an der Côte d’Azur seid, dann erwartet Euch noch etwas weiteres: Das jährlich stattfindende „Festival D’Art Pyrotechnique“, eine Art Feuerwerkmeisterschaft, bei der verschiedenen Nationen mit Ihren eigens komponierten Feuerwerken gegeneinander antreten. Man kann sowohl in Cannes, in Antibes/Juan-les-Pins als auch in Monaco diesen sensationellen Feuerwerken zuschauen und dabei träumen. Die Termine für die einzelnen Veranstaltungen findet Ihr im Internet oder hier:
http://www.festival-pyrotechnique-cannes.com
http://www.visitmonaco.com/de
Hier eine Extra-Idee für den, der viel Zeit hat: Alle Aufzügen in Monaco benutzen
Monaco hat 6 Buslinien, die von morgens bis abends fahren und es gibt sogar Nachtbusse. Nirgends haben wir bislang einen besseren Personennahverkehr erlebt wie in Monaco. Aber Monaco wäre nicht Monaco, wenn es nicht noch mit einer Besonderheit aufwarten würde: Personenaufzüge quer über die Stadt verteilt, die die verschiedenen Ebenen der Stadt miteinander verbinden. Wie wir ja wissen ist Monaco an einem Berg erbaut und wenn man vom Hafen bis in den obersten Stadtteil laufen möchte, muss man schon sehr fit sein und noch mehr Zeit mitbringen. Eine andere Möglichkeit sind die Aufzüge, die die verschiedenen Ebenen verbinden. Wenn Ihr also viel Zeit mitbringt und nicht mit dem Bus fahren wollt, probiert doch mal diese ungewöhnliche Möglichkeit aus, Monaco zu entdecken.
Noch ein Tipp, der aber nicht nur für Monaco gilt: Die Busse sind hier wirklich außergewöhnlich günstig. Ein Fahrt in Monaco kostet gerade einmal 1 Euro und ein Tagesticket mit beliebig vielen Fahrten kann für gerade einmal 3 Euro erstanden werden. Was aber für Menschen, die die Gegend um Monaco mit dem Bus erkunden möchten, noch interessanter ist: Auch die Überlandverbindungen kosten nur 1 Euro. Als Beispiel sei hier die Buslinie 100 erwähnt, die von Menton über Monaco bis nach Nizza fährt (je nach Tageszeit fahren die Busse alle 15-30 Minuten, man muss also nie lange warten auf den nächsten Bus). Wenn Ihr Euch also ein Tagesticket für 3 Euro kauft, könnt Ihr den ganzen Tag an der halben Côte d’Azur unterwegs sein und so viele schöne Plätze sehen. Die Bustickets kauft ihr immer direkt beim Busfahrer, die alle auch hervorragend Englisch (und viele auch Italienisch) sprechen.
Noch mehr Informationen über Monaco findet Ihr hier:
http://www.visitmonaco.com/de
Oder schreibt uns eine Mail, wir kennen noch viele weitere Punkte, die man in Monaco und Umgebung besuchen kann.
| Der Petit Train | Der Hafen von Monaco | Das Ozeanografische Museum |
| Ein Blumenmeer am Hafen | Noch mehr Blumen für die Hochzeit | Der kleinere Hafen von Monaco |
| Der Prinz ist zu Hause | Brautkleid von Charlene und Uniform von Prinz Albert bei der Hochzeit | Der Hochzeitswagen des Brautpaares |
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| Der unterirdische Bahnhof in Monaco | Das Kasino von Monte-Carlo | Der Strand von Larvotto |
| Ein Petit Train aus der Nähe | Die Grotte im Jardin Exotique | Auf dem Markt in Monaco |
| Abends vor dem Kasino | Das Ozeografische Museum | Ein Schild vor einem Hotel. Eine schöne Aufforderung. |
| Restaurant Miami Plage | ||
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